Anderl Heckmair – Ein Leben in Bildern - Semann Verlag

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Anderl Heckmair – Ein Leben in Bildern
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Anderl Heckmair – Ein Leben in Bildern

Klappentext:
Anderl Heckmair muss man nicht vorstellen. Genauso wenig wie die Eiger-Nordwand, die er als Erster durchstieg! Als Herzstück des Alpinismus bleibt Heckmair unvergessen, ist nach wie vor Orientierung für alle, die Bergsteigen und die Natur als tiefstes Menschsein begreifen.

Das vorliegende Buch soll die Erinnerung an Anderl Heckmair wach halten. Ein Leben in Bildern, ergänzt mit Gedanken Heckmairs und Rückblicken von Freunden, von Weggefährten. Starke Momentaufnahmen eines bewegten Lebens. Sie geben Einblicke in eine Persönlichkeit, die gleichsam bodenständig und faszinierend tiefsinnig war!

Mit über 300 Fotos, vielfach bislang unveröffentlicht.

Autor: Uli Auffermann / mit einem Geleitwort von Extrembergsteiger Dani Arnold / Seitenanzahl: 332, 21,5 x 15,3 cm (Hardcover) / ISBN: 978-3-946862-15-4 / Preis: 29,90 Euro (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)

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Blick ins Buch
Dani Arnold zu Gast bei Uli Auffermann am Anderl-Heckmair-Weg
Das Geleitwort von Extrembergsteiger Dani Arnold

Eine der schwierigen Passagen in der Eiger-Nordwand ist der Quarzriss. Ich würde sagen, die letzte sehr anspruchsvolle Seillänge. Jedes Mal, wenn ich dort hochklettere, kommt mir der Gedanke, dass 1938 nur einer der vier Erstbegeher noch in der Lage war, diese Passage zu meistern. Anderl Heckmair. Ein Scheitern hätte den sicheren Tod bedeutet. Ich kann nur erahnen, wie schwierig die erste Begehung durch diese 1800 Meter hohe Nordwand gewesen sein muss. Keine Informationen, schlechtes Material und keine guten Wettervorhersagen. All das war aber nicht entscheidend, es braucht Persönlichkeiten mit Visionen, mit dem nötigen Selbstvertrauen, etwas zu schaffen, und einem unglaublichen Durchhaltewillen!

Ich habe allergrößten Respekt und Hochachtung vor Anderl Heckmair, Heinrich Harrer, Ludwig Vörg und Fritz Kasparek. Sie haben Geschichte geschrieben. Leider habe ich Anderl nie selbst kennengelernt. Darum finde ich es umso wichtiger, dass Geschichten von großen Persönlichkeiten erhalten bleiben. Uli Auffermann hat sich genau dies zu seiner Aufgabe gemacht. Er hat seine Informationen aus erster Hand, Anderl und Uli waren gute Freunde.

Danke Anderl, danke Uli
Dani Arnold, 2020
Heckmair und Auffermann nach einer gemeinsamen Bergtour in den 1980er Jahren
Das Vorwort von Uli Auffermann

Liebe Leser,

will man die Lebenslinien eines Menschen zeichnen, ist wohl kaum etwas so eindrücklich wie Fotografien. Sie zeigen Momentaufnahmen, bilden  Ereignisse und Begegnungen in intensiver Weise ab. Blicke, Gesten, ja auch Örtlichkeiten lassen uns wie durch ein Brennglas Befindlichkeit und Stimmung, womöglich gar Gedanken der abgebildeten Personen erahnen. Denn Fotos bieten auch im übertragenen Sinn Vordergründiges wie Hintergründiges! Und sie lassen Spielraum für die eigene Wahrnehmung und Interpretation. Vor allem dann, wenn sie Texte ergänzen und zu einer Einheit verbinden. So war es mir wichtig, Anderl Heckmair nicht zu beschreiben oder zu  erklären, sondern Bilder, Gedanken und Einsichten von ihm selbst wie von Zeitgenossen und Weggefährten zu bündeln. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die spektakulären, zumeist bekannten Dinge, sondern viel mehr das Alltägliche, ja eher das Leise, scheinbar Unbedeutende!
Mit vielen bislang unveröffentlichten Fotos, mit Statements von Freunden, Seilpartnern und Gleichgesinnten, mit Zitaten und Textstücken aus Heckmairs Aufzeichnungen.
Dabei entstand ein Buch, das den Menschen Anderl Heckmair zeigt, wie er war – offen, geradlinig und sehr liebenswert!

In der Hoffnung, dazu beizutragen, dass die Erinnerung an ihn nie verblassen möge, wünsche ich in diesem Sinne allen viel Spaß beim Blättern, Schmökern, Betrachten und Lesen!

Ihr Uli Auffermann
Blick ins Buch
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